Fair Future II „Wie wollt ihr in Zukunft leben?“

„Wie wollt ihr in Zukunft leben?“

 

Diese Frage stellten Mitarbeiter von „Multivision“ den Schülern und Schülerinnen der Mittelschule Hösbach. Die Veranstaltung vermittelte den Jugendlichen einen Eindruck, wie verschwenderisch wir mit den Ressourcen unseres Planeten umgehen und was jeder von uns tun kann, damit „Fair Future II“ für alle Menschen gilt. (http://www.multivision.info) 

 

Fair Future II 

 

Fair Future heißt übersetzt soviel wie „gerechte Zukunft", aber was bedeutet das eigentlich genau?

 

Unter diesem Motto fand am Mittwoch, den 11. März 2015, eine Veranstaltung in der Mittelschule Hösbach statt. Das Projekt „Fair Future II - der ökologische Fußabdruck" hat „Multivision" ins Leben gerufen. Die Organisation möchte besonders uns Jugendliche über unsere Zukunft informieren und zum Nachdenken anregen.

 

Während des 90-minütigen Vortrags fiel immer wieder das Wort „footprint" oder „ökologischer Fußabdruck". Damit ist der „Fußabdruck" gemeint, den jede Person auf der Erde hinterlässt, indem sie Ressourcen benutzt und in unserem Fall auch verschwendet.

 

Das Problem des übermäßigen Fleischkonsums der Europäer, insbesondere der Deutschen, wurde thematisiert. Unzählige Hektar Regenwald werden,  z..B. in Brasilien gerodet, um Soja-Plantagen für Futtermittel anzulegen. Diese Futtermittel bleiben dann aber nicht im Land, sondern werden nach Deutschland exportiert, um damit unsere deutschen Rinder und Schwein zu mästen. Dagegen können wir etwas tun, wenn wir beim Kauf von Lebensmittel darauf achten, dass sie aus der Region stammen. Auch Bio- oder Fairtrade-Produkte helfen unsere Umwelt etwas weniger zu belasten.

 

Ich finde dieser Vortrag war sehr informativ und hat mir die Augen geöffnet. Ich werde auf jeden Fall versuchen weniger Lebensmittel wegzuwerfen und mehr Bio-Produkte zu kaufen. Es wäre wichtig, dass viel mehr Menschen umdenken und nicht so egoistisch Handeln, wenn es um die Umwelt geht.

 

Jeder von uns muss wissen: „Wir haben nur diese eine Erde, wenn wir unseren Lebensraum zerstören, dann war’s das!" (Nadine Salg, 10a)

 

„Während des Vortrags ist mir erst richtig bewusst geworden, dass wir ständig Diäten machen, weil wir zu dick sind. Dabei hungern in vielen Ländern der Erde Menschen nur deshalb, damit wir uns zu jeder Jahreszeit alle Arten von Lebensmittel kaufen können.

 

Unsere Erde ist mittlerweile an einem Punkt angekommen, an dem wir einen Klimawandel nicht mehr rückgängig machen können, aber wir könnten zumindest etwas unternehmen, dass es nicht noch schlimmer wird.

 

Ich finde jeder muss etwas tun, um unsere Lebensgrundlage – unseren Planeten – zu retten!“ (Hannah Stenger, 10a)

„Am meisten hat mich geschockt, dass wir für unseren Lebensstil drei Erden bräuchten. Deshalb versuche ich zuhause einige Dinge zu ändern: Ich lasse da Licht nicht mehr die ganze Zeit brennen, mache meine elektrischen Geräte ganz aus, versuche meine Eltern zu überreden mehr auf Bio- und Fairtrade-Produkte zu achten, natürlich weniger Fleisch zu kaufen und auf regionales Obst und Gemüse umzusteigen. Ich möchte meinen Kindern und Enkelkindern eine lebenswerte und nicht von Katastrophen und Armut geplagte Erde hinterlassen können.“ (Veronica Chieppa, 10a)

„Multimedia hat mir klar gemacht, dass jeder von uns seinen ökologischen Fußabdruck verkleinern kann, so dass alle Menschen auf dieser Erde menschenwürdig leben könnten.“ (Jana Hartmann, 10a) 

Hösbach, 10.04.2014