Fachkraft für Lagerlogistik – ein Beruf mit Zukunft!

Am Dienstag, dem 26. Februar 2013, hatten alle 8. und 9. Klässer des Schulverbundes die Möglichkeit, sich aus erster Hand über den Beruf des Fachlageristen bzw. der Fachkraft für Lagerlogistik zu informieren. Aus erster Hand deshalb, weil vier Schüler aus der Berufsschule mit ihrem Lehrer, Herrn Lang, und der Geschäftsführer der Firma MES mit drei Auszubildenden nach Hösbach kamen und über die Ausbildung und das Berufsbild informierten.  30 interessierte Schüler aus Hösbach und Laufach folgten den Ausführungen der Berufsschüler und des Geschäftsführers der Firma MES, Herrn Petrat, die Frau Haferbeck an die Mittelschule eingeladen hatte.

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Die Berufsschüler stellten mithilfe einer Powerpoint-Präsentation deren Ausbildung dar. „Die Jugendlichen waren sehr gut zu verstehen und haben gut erklärt, was man als Fachkraft für Lagerlogistik machen muss“ (Kevin Paulson). Neben den betrieblichen Tätigkeiten erklärten die Azubis auch die Organisation des Berufsschulalltags. Jasmin Elbert erklärte überzeugend, dass sie viele abwechslungsreiche Tätigkeiten, wie die Planung von lagerinternen Prozessen, die Annahme und die Kontrolle der Waren, die Kommissionierung uvm. durchführt. Den körperlichen Anforderungen sei sie auch als junge Frau gewachsen. Der Unterricht an der Berufsschule macht Spaß und ist in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch gut zu schaffen. Was für die Mittelschüler neu war, ist die Tatsache, dass die Fachlageristen und die Fachkräfte für Lagerlogistik sehr gefragt sind. Martin Tauchmann wies daraufhin, dass jeder große Betrieb Fachkräfte für Lagerlogistik braucht und diese deshalb in fast jeder Gemeinde eine Anstellung finden können. Darüberhinaus nehmen Online-Bestellungen, wie bspw. Zalando-Bestellungen ;), mehr und mehr zu, die jeweils von einem Fachlageristen zusammengestellt werden müssen.

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Herr Petrat bestätigte von Unternehmerseite, dass der Logistik-Bereich boomt. Sein Betrieb hat z.B. im Januar einen neuen Standort im Leiderer Hafen eröffnet. Die große Anzahl der Firmen, für die die Firma MES die Lagerung übernimmt, ist ein weiterer Hinweis, dass viele Fachlageristen und Fachkräfte zur Lagerlogistik gebraucht werden. MES steuert den Lagerprozess von mehr als 20 Firmen wie z.B. Linde, Takata, Saturn, BMW, Ford, Audi und viele andere mehr. Jedes Jahr stellt MES  fünf Azubis ein. „Herr Petrat hat in seinem Vortrag viele Fachbegriffe benutzt. Er hat aber unseren Blicken immer angemerkt, dass wir damit nichts anfangen können und die Worte dann sofort erklärt.“ (Nico Blumhardt).  Die drei Auszubildenden, die Herr Petrat mitgebracht hatte, werden in dem Betrieb übernommen. Henry Baumann, ein Azubi der Firma, bestätigte, dass der Beruf nicht langweilig, sondern sehr abwechslungsreich ist.

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Herr Petrat und die Berufsschüler waren sich einig, dass ohne persönliches Engagement in der Ausbildung nichts geht. Der Geschäftsführer hat sogar darauf hingewiesen, dass ein Bewerber, der in Religion eine Fünf hat, bei ihm keine Chance hat. Er sagt, er kann aus der schlechten Religionsnote schließen, dass der Bewerber sehr faul ist, deshalb wird von ihm eine solche Bewerbung aussortiert.

Die Berufsschüler schlossen ihren Vortrag damit, dass seit kurzer Zeit  die Möglichkeit besteht, eine Meisterausbildung sofort an die Ausbildung zur Fachkraft zur Lagerlogistik anzuschließen, das heißt man muss nach der Ausbildung nicht noch Berufserfahrung sammeln.

Fachkraft für Lagerlogistik – ein Beruf mit Zukunft! Wir wissen jetzt warum!

 

Hösbach, 02.März 2013